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Ratgeber · Claude

Was bringt Claude einem Unternehmer wirklich? Sieben Aufgaben und eine Grenze

Claude bringt einem Unternehmer dann etwas, wenn er eingerichtet ist wie ein eingearbeiteter Mitarbeiter: mit Zugriff auf Mails, Kalender, Dateien und Werbekonto, mit dem Wissen über Angebot und Kunden und mit festen Routinen. Dann übernimmt er Texte, Seiten, Auswertungen, Angebote und Verwaltung. Ein leeres Chatfenster bringt dagegen wenig.

Von Mario Reinwarth · Stand 05.09.2026 · 6 Minuten Lesezeit

Sieben Aufgaben, die Claude bei unseren Kunden übernimmt

01

Werbeanzeigen

Zehn Varianten in Minuten, verbunden mit dem Werbekonto liest er auch, welche läuft.

02

Landingpages

Als sauberes HTML, selbst hochgeladen. Änderung: ein Satz.

03

E-Mails

Antworten als Entwurf im Postfach, Newsletter, Nachfass-Serien.

04

Angebote

Aus Gesprächsnotizen das fertige Angebot mit Ablauf und Preis.

05

Auswertungen

Werbekonto, Umsätze, Kundenliste. Die Frage „was lief letzte Woche“ beantwortet er in Sätzen.

06

Buchhaltung vorbereiten

Belege sortieren, Bank abgleichen, Fehlliste für den Steuerberater.

07

Briefe per Post

Individuelle Briefe an Adressen, gedruckt und verschickt über LetterXpress. Danach anrufen.

Der Unterschied zwischen Praktikant und Mitarbeiter

Wer Claude nur im Chatfenster nutzt, bekommt einen Praktikanten am ersten Tag: fleißig, aber ahnungslos. Er kennt dein Angebot nicht, deine Kunden nicht, deinen Ton nicht. Das Ergebnis klingt nach KI und muss dreimal korrigiert werden.

Das Setup ändert das: die Desktop-App, die drei Einstellungen, die Anthropic empfiehlt, Konnektoren zu Gmail, Kalender, Drive, Canva und Meta Ads, eine Wissensbasis mit Angebot, Zielgruppe und Beispieltexten, und Routinen, die täglich laufen. Danach ist Claude ein Mitarbeiter, der nach einer Woche eingearbeitet ist. Das Setup dauert einen Tag. Genau das ist der Inhalt unseres Coachings.

Ehrlich dazu: Claude ist ein Produkt von Anthropic, ich bin kein Partner von Anthropic, sondern Anwender seit dem ersten Tag.

Wo Claude nicht hingehört

  • Ins Kundengespräch. Das Erstgespräch, die Besichtigung, der Abschluss bleiben Menschensache.
  • In sensible Daten ohne Regel. Gesundheitsdaten, Bonität, Personalakten werden anonymisiert oder bleiben draußen.
  • Ins Senden ohne Freigabe. Claude entwirft, der Unternehmer schickt. Ausnahmen wie ein WhatsApp-Setter laufen nach festen Regeln und mit Kennzeichnung als KI.
  • In die Entscheidung, was gut ist. Claude liefert Varianten, die Kriterien bringst du mit. Die lernt man, das ist der eigentliche Kurs.

Häufige Fragen

Brauche ich das Terminal oder Claude Code?
Nein. 95 Prozent der Arbeit passiert in der Desktop-App. Claude Code ist ein Bonus für Webseiten und Automationen, den wir zeigen, aber nicht voraussetzen.
Was kostet Claude?
Je nach Tarif rund 20 bis 200 Euro im Monat bei Anthropic. Für Unternehmer mit viel Text- und Seitenarbeit lohnt sich die höhere Stufe.
Werden meine Daten zum Training verwendet?
Mit dem Abo- oder Team-Zugang nicht. Trotzdem gilt: Sensibles bleibt draußen.
Wie lange dauert es, bis das läuft?
Setup ein Tag, erste Routinen eine Woche, Alltag nach vier Wochen. Danach wächst es mit jeder Aufgabe, die du ihm beibringst.

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Das Setup in sieben Seiten

Der Claude-Setup-Guide: die drei Einstellungen, die Anthropic empfiehlt, plus sieben Gewohnheiten für den Alltag. Kostenlos per E-Mail.

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Mario Reinwarth
Mario Reinwarth

Inhaber von mr. online marketing, Düsseldorf. Seit 2012 im Online-Marketing, über 100 betreute Kunden, mehrfach 7-stellige Umsätze über eigene Funnel. Seit 2025 Claude-Coaching für Unternehmer. Mehr über Mario