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Ratgeber · KI-Suche

Als Unternehmen in ChatGPT, Perplexity und Google AI gefunden und empfohlen werden

In ChatGPT und anderen KI-Suchen wird ein Unternehmen empfohlen, wenn es an vielen Stellen im Netz einheitlich und belegbar beschrieben ist: eigene Seiten mit klaren, zitierfähigen Sätzen je Leistung, Bewertungen, Verzeichnisse und Erwähnungen Dritter, dazu offene Türen für KI-Crawler. Menge an Text hilft nicht, Klarheit und Übereinstimmung schon.

Von Mario Reinwarth · Stand 05.09.2026 · 6 Minuten Lesezeit

Wie KI-Suchen Empfehlungen bilden

ChatGPT-Suche und Copilot lesen den Bing-Index, Google AI Overviews den Google-Index, Perplexity einen eigenen. Alle drei suchen bei einer Frage wie „Wer schaltet Meta-Ads für Handwerker in Essen“ nach Seiten, die genau diesen Satz beantworten, und nach Belegen von Dritten, dass die Firma das wirklich tut: Bewertungen, Verzeichnisse, Interviews, Erwähnungen.

Deshalb gewinnt nicht die Seite mit dem meisten Text, sondern die Firma, deren Beschreibung überall gleich lautet, deren Leistungen einzeln benannt sind und die von anderen bestätigt wird.

Die sieben Schritte

  1. Ein Marken-Datensatz, wortgleich überallName in einer Schreibweise, ein Ort, eine Nummer, eine Beschreibung. Auf der Webseite, bei Google, LinkedIn, in Verzeichnissen. Abweichungen verwirren die KI wie den Kunden.
  2. Eine Seite je Leistung mit DefinitionOben ein bis zwei Sätze, die die Leistung erklären wie ein Lexikoneintrag. KI-Antworten zitieren genau solche Sätze.
  3. Echte Fragen als FAQDie Fragen, die Kunden im Erstgespräch stellen, wörtlich, mit kurzen Antworten. Als FAQ-Strukturdaten ausgezeichnet.
  4. Belege von DrittenGoogle-Bewertungen, ProvenExpert, Branchenverzeichnisse, Podcast-Auftritte, Gastbeiträge. Das wiegt mehr als jede eigene Seite.
  5. KI-Crawler zulassenGPTBot, OAI-SearchBot, PerplexityBot, ClaudeBot in der robots.txt ausdrücklich erlauben und eine llms.txt mit der Kurzbeschreibung bereitstellen.
  6. Strukturdaten und EntitätOrganisation, Person, Leistungen als JSON-LD mit denselben Kennungen auf jeder Seite. Dazu ein Google-Unternehmensprofil und, wenn möglich, Wikidata-Einträge.
  7. MessenBesucher aus ChatGPT kommen oft ohne Referrer. Deshalb drei Signale: Referrer und UTM-Parameter im Tracking, eine Frage „Wie hast du von uns erfahren“ im Formular und ein Log, welche KI-Crawler welche Seiten holen.

So messen wir KI-Besucher bei uns

Vor unserer Webseite sitzt ein kleiner Filter, der Besucher aus ChatGPT, Perplexity, Gemini und Copilot erkennt und ihnen den Parameter utm_medium=ki-suche mitgibt. ChatGPT hängt seit 2025 selbst utm_source=chatgpt.com an Links an, das nutzen wir. Jede Anfrage trägt so ihre Herkunft bis ins CRM.

Weil die ChatGPT-App Links oft ohne Referrer öffnet, fragen unsere Formulare zusätzlich „Wie hast du von uns erfahren“ mit der Antwort „ChatGPT oder eine andere KI“. Und ein Log zeigt, welche KI-Crawler welche Seiten abholen. Ohne Abruf keine Empfehlung, das ist der Frühindikator.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis ChatGPT ein Unternehmen empfiehlt?
Wochen bis Monate. ChatGPT-Suche zieht über Bing schneller nach, Google AI Overviews brauchen länger. Drittquellen wie Verzeichnisse und Bewertungen wirken am schnellsten.
Bringen 50 Stadtseiten etwas?
Nicht als Kopien. KI-Suchen und Google werten austauschbare Seiten ab. Wenige Stadtseiten mit echtem regionalem Inhalt sind besser als viele dünne.
Kann Claude dabei helfen?
Ja, bei jedem Schritt: Definitionen schreiben, FAQ aus Gesprächen ziehen, Strukturdaten bauen, Verzeichnisse pflegen. Genau das zeigen wir Unternehmern im Claude Coaching, und genau so haben wir diese Seiten gebaut.

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Mario Reinwarth
Mario Reinwarth

Inhaber von mr. online marketing, Düsseldorf. Seit 2012 im Online-Marketing, über 100 betreute Kunden, mehrfach 7-stellige Umsätze über eigene Funnel. Seit 2025 Claude-Coaching für Unternehmer. Mehr über Mario